ANGELA CORRADO
Meine Wurzeln liegen in Sizilien, bei einer Großmutter namens Antonella, die mehr über den weiblichen Körper wusste, als jedes Lehrbuch hätte lehren können. Sie sprach nie davon. Sie lebte es — in ihren Gesten, ihren Verboten, ihrer Art, den Mond zu lesen und den Teig zu kneten.
Ich bin in Deutschland aufgewachsen, zwischen zwei Kulturen, zwei Sprachen, zwei Arten, die Welt zu verstehen. Lange habe ich versucht, alles über den Kopf zu lösen — Struktur, Strategie, Kontrolle. Bis mein Leben mir gezeigt hat, dass das nicht reicht.
Mutterschaft, Umbrüche, Jahre der inneren Arbeit — sie haben mich nicht gebrochen, sondern geöffnet. Für die Frage, was mein Körper weiß, das mein Kopf vergessen hat. Für Reiki, für Energiearbeit, für das alte Wissen der Frauen vor mir.
Heute begleite ich Frauen auf diesem Weg zurück. Nicht als Therapeutin, sondern als jemand, die den gleichen Weg geht. Mit der Klarheit, die aus Erfahrung kommt, und der Wärme, die aus Sizilien kommt.
Ich lebe in Nordrhein-Westfalen, bin Mutter zweier Töchter, und pendele zwischen Deutschland und Sizilien — zwischen Struktur und Intuition, zwischen Alltag und dem Meer.
Der Körper vergisst nicht.
Mein Buch „Was meine Nonna wusste“ ist der Anfang dieser Reise — eine persönliche Spurensuche über Blut, Körperwissen und Herkunft. Aus dieser Geschichte ist ANCORA entstanden.
Meine Ausbildung in Reiki und meine langjährige Erfahrung mit Achtsamkeit, Zyklusbewusstsein und Körperarbeit fließen in alles ein, was ich tue.
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Eine alte Methode der Berührung
Reiki ist eine japanische Methode, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Mikao Usui entwickelt wurde. Das Wort setzt sich zusammen aus Rei (universell, allumfassend) und Ki (Lebensenergie) — die Kraft, die in allem Lebendigen fließt.
Bei einer Reiki-Sitzung lege ich meine Hände sanft auf oder über deinen bekleideten Körper. Du liegst dabei entspannt. Es gibt kein Drücken, kein Massieren, keine Manipulation — nur Berührung und Stille. Viele Menschen beschreiben eine tiefe Entspannung, Wärme oder ein Gefühl von innerem Zur-Ruhe-Kommen.
Reiki ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Es stellt keine Diagnosen und gibt keine Heilversprechen. Was es tut: Es schafft einen geschützten Raum, in dem dein Körper die Möglichkeit bekommt, sich selbst zu regulieren. Nicht ich heile — dein Körper erinnert sich an seine eigene Kraft.
Ich habe meine Ausbildung im Reiki-Grad 1 (Shoden) abgeschlossen. Das ist die Grundlage für die Arbeit mit anderen Menschen — der Zugang zur Energie durch die Hände. Im kommenden Jahr werde ich meine Ausbildung mit dem zweiten Grad vertiefen.
Reiki ist keine Therapie.
Ich bin keine Ärztin, keine Heilpraktikerin und keine Psychotherapeutin. Reiki ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Wenn du in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung bist, sprich bitte vorher mit deinem Behandler.
Vertraulichkeit ist selbstverständlich.
Alles, was du in einer Sitzung oder einem Gruppenabend teilst, bleibt in diesem Raum.
Ich bin am Anfang — und das sage ich offen.
Ich habe den ersten Reiki-Grad abgeschlossen und sammle Erfahrung. Was ich mitbringe, ist nicht Routine, sondern Präsenz, Sorgfalt und eine tiefe Überzeugung, dass der Körper mehr weiß, als wir ihm zutrauen.
Du brauchst nichts zu glauben.
Reiki funktioniert unabhängig von Überzeugungen, Religion oder Vorwissen. Du musst nichts Bestimmtes fühlen oder erleben. Manche spüren viel, manche wenig, manche erst Stunden oder Tage später. Alles ist richtig.
